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Gebäudereiniger Innung Mittlerer Niederrhein

Obermeister:
Thomas Schmitz
Westwall 122
47798 Krefeld

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Saubere Teeküche

Erholungspause ohne Infektionsrisiko

 

 

Die Grippesaison im zurückliegenden Winter war besonders heftig: In etwa 3,4 Millionen Fällen waren Menschen aufgrund einer Influenza zeitweise arbeitsunfähig. Etwa 30.000 Patienten mussten nach Schätzungen aufgrund eines besonders schweren Verlaufs sogar ins Krankenhaus. 114.200 Grippefälle wurden in der Saison 2016/17 mittels Labordiagnostik bestätigt, berichtet das Robert Koch-Institut (RKI). Eines der häufigsten „Infektionsherde“ war neben den Waschräumen die Teeküche. Daraus ergibt sich, dass eine gut gepflegte Teeküche nicht nur wesentlich zur Vermeidung von Infektionsrisiken beiträgt. Eine gemütliche Teeküche ist Erholungsraum und informelle Informationszentrale zugleich. Beides dient der Produktivität des Unternehmens. In Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten und Publikumsverkehr, ist ein Pausenraum von mindestens sechs Quadratmetern Fläche vorgeschrieben. Wer räumt die Spülmaschine ein und aus? Wer entsorgt den Müll? Ohne klar geregelte Zuständigkeiten verwahrlost die Küche in kurzer Zeit. Falls der Arbeitgeber keinen festen Verantwortlichen anstellt oder einen externen Dienstleister engagiert, kann er diese Aufgaben an einzelne Beschäftigte oder Teams ü̈bertragen. Mit der Beachtung folgender Kriterien, wird die Teeküche zum „Wellnessbereich“.

Alles griffbereit

Die beste Motivation um schmutziges Geschirr und Essensreste sofort zu beseitigen, ist eine funktional eingerichtete Küche, in der alle notwendigen Utensilien ordentlich griffbereit sind.

Schwamm drüber

Ein Spülschwamm, der nicht trocknen kann, wird zum Biotop für Schimmel und Keime. Deswegen benötigt der Schwamm eine saubere und trockene Ablagefläche neben dem Spülbecken.

Klar getrennt

Kaffeesatz, Teebeutel, Verpackungen - in einer Teeküche entstehen allerhand unterschiedliche Abfälle. Für Glas, Bioabfälle und Restmüll müssen entsprechend gekennzeichnete Behälter bereitstehen, die täglich entleert werden.

Sauber getrocknet

Handhygiene ist besonders wichtig, wenn man weiß, dass 80 Prozent aller Infektionen über die Hände übertragen werden. Deshalb sollen zum Händewaschen Flüssigseife und Papiertücher, möglichst zweilagig, zum Abtrocknen bereitstehen, um Kontaminationen auszuschließen.

Sichere Energie

Wärmegeräte, wie Herd, professionelle Kaffeemaschine - keine Haushaltsmaschine aus Kunststoff - Heißwasserbereiter stehen am sichersten auf feuerfesten Flächen. Um sie unabhängig von einander in Betrieb nehmen zu können, ist ein separater Steckdosenstromkreis nützlich.

Schnell informiert

Betriebsanweisung und Gebrauchsanweisung für die elektrischen Küchengeräte, sowie Reinigungs- und Arbeitsmittel, sind möglichst gut sichtbar und schnell griffbereit verortet.

Frischer Vorrat

Lebensmittel jenseits des Verfalldatums werden regelmäßig aus Kühlschrank und Vorratskammer entsorgt. Keine Bange beim beherzten Ausräumen. Diese Arbeit ist mitunter ekelig, aber nicht gesundheitsgefährdend.